Geldanlage Fonds
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Geld in Fonds anlegen.
Investmentfonds werden für diverse Anlagekategorien konzipiert. Es gibt sie als geschlossene Form und als offene. Geschlossene Fonds eignen sich mehr für Steuersparer und können ein persönliches Haftungsrisiko haben, offene Fonds hingegen stehen allen Anlegern offen und sind in der Haftung auf die Einlage begrenzt.
Fonds haben den Vorteil, dass sie das jeweilige Risiko minimieren. Sie haben aber andererseits den Nachteil, dass sie Kosten verursachen. Möchte en Kunde einen Fonds erwerben, wird oftmals ein Ausgabeaufschlag fällig. Dieser beträgt oft zwischen zwei bis sechs Prozent auf den Anlagebetrag. Investiert ein Anleger 10.000 Euro in einen offenen Immobilienfonds und beträgt der Ausgabeaufschlag fünf Prozent, werden nur Anteile in Höhe von 9.500 Euro erworben. Weiterhin werden Kosten für das Management, die Fondsprüfer und eventuell für die Depotbank fällig.
Der Anleger hat kein Mitspracherecht und kann auch die Unterlagen des Fonds nicht "mal eben so" einsehen. Er muss sich also auf die Fähigkeiten der Fondsleitung verlassen. Die Rendite der Fonds hängt von der jeweiligen Anlageklasse ab. Im Allgemeinen haben Geldmarktfonds das geringste Risiko und Fonds die in Aktien investieren das höchste. Kein Anleger kann also erwarten, dass ein Fonds dauerhaft besser ist, als der Gesamtmarkt in dem der Fonds investiert. Fällt der Aktienmarkt über Monate, wird höchstwahrscheinlich auch der gewählte Aktienfonds in seinem Wert sinken. Natürlich gilt das bei einem steigenden Markt genauso. Hier steigt dann der Fondskurs.
Der große Vorteil der Fonds ist jedoch der, dass sich der Anleger nicht um die Auswahl der richtigen, Erfolgsversprechenden Anlagen kümmern muss. Das erledigt für ihn das Management. Auch ist ein Totalverlust wie bei einer einzelnen Aktie ist zwar nicht ausgeschlossen aber sehr unwahrscheinlich. Fonds können daher eine sehr hohe Rendite bringen. Beste Fonds im Februar 2011.
