Rentenfonds
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Rentenfonds
Bei einem Rentenfonds handelt es sich um einen offenen Investmentfonds, der in Anleihen von Staaten oder Untenehmen investiert. Die Fondsgesellschaft gibt nach den Kaufaufträgen der Anleger unbegrenzt neue Anteile heraus. Rentenfonds unterscheiden sich in ihrer Anlageklasse von der Risikostreuung her.
Anleger müssen sich im Vorfeld ihrer Investitionsentscheidung über ihrer Risikoneigung im Klaren sein. Rentenfonds werden in Euro oder in einer beliebigen anderen Währung emittiert. Sie streuen das Risiko, indem Sie nicht in die Schuldverschreibung eines einzelnen Staates oder Unternehmens investieren, sondern in viele. So ist ein Totalverlust nahezu ausgeschlossen.
Weiterhin gilt auch für Rentenfonds, dass je höher die in Aussicht gestellte Rendite ist, auch das Risiko dementsprechend steigt. Deutsche Bundesanleihen haben ein (noch) geringes Risiko und die Anleihen von kleinen Unternehmen ein sehr hohes. Der Begriff Rentenfonds hat nichts mit der staatlichen Rente zu tun, sondern kommt daher, dass sie einen regelmäßigen Ertrag bringen, der in Form von Zinsen ausgeschüttet wird.
Wer einen Rentenfonds erwerben möchte, muss oft einen Ausgabeaufschlag entrichten, der meist zwischen zwei bis drei Prozent beträgt. Dieser Betrag wird von der Anlagesumme abgezogen und muss erst wieder erwirtschaftet werden. Anleger sollten daher versuchen, einen Rentenfonds zu ermäßigten Konditionen zu erwerben. Direktbanken bieten diese Fonds mit einem Discount von 50 oder sogar 100% an, bieten dafür aber nur eine eingeschränkte oder gar keine Beratung an.
Anleger können außerdem mit Rentenfonds auf eine Währung spekulieren oder auf fallende Zinsen. Fallen beispielsweise die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen, so steigen die Kurse derselben. Ein in diese Anlageform investierender Rentenfonds, würde so vermutlich Kursgewinne erzielen, was für den Anleger gut wäre, da er hier bei einem Verkauf ebenfalls einen Gewinn mitnehmen würde.
